Kategoriearchiv: Primärsituation

NOGGO S32 – EXPRESSION XIX (19)

NOGGO S32 – Expression XIX (19)

UMFRAGE ZUR NUTZUNG DIGITALER MEDIEN UND TELEMEDIZIN IN DER GYNÄKOLOGISCHEN VERSORGUNG

Digitale Medien und Telemedizin werden auch in der Medizin immer wichtiger. Doch wie nutzen Patientinnen digitale Angebote im Alltag und in ihrer medizinischen Versorgung? Welche Erfahrungen haben sie mit Telemedizin gemacht und welche Vorteile oder Bedenken sehen sie?
Die Umfrage Expression XIX untersucht, wie Patientinnen der Gynäkologie digitale Medien und telemedizinische Angebote nutzen und welchen Bedarf sie für die Zukunft sehen. Dabei soll insbesondere herausgefunden werden, ob die bestehenden Angebote den Bedürfnissen der Patientinnen entsprechen oder ob ein größerer Bedarf an telemedizinischer Versorgung besteht.

Was wird in dieser Umfrage untersucht?

Im Mittelpunkt der Umfrage steht der Umgang von Patientinnen mit digitalen Medien und Telemedizin. Unter Telemedizin versteht man beispielsweise medizinische Beratung oder Betreuung, die über digitale Medien wie Videoanrufe, Apps oder andere Online-Plattformen stattfindet und nicht unbedingt einen persönlichen Besuch in der Arztpraxis oder Klinik erfordert.

Die Umfrage erfasst zunächst, wie Patientinnen digitale Medien in ihrem Alltag nutzen und welchen Stellenwert sie beispielsweise bei der Suche nach Informationen über die eigene Erkrankung haben. Anschließend werden die bisherigen Erfahrungen mit Telemedizin untersucht. Dabei geht es unter anderem darum, welche Vorteile und Nachteile Patientinnen in der telemedizinischen Versorgung sehen und in welchen Situationen sie eine digitale Beratung gegenüber einem persönlichen Gespräch bevorzugen würden.

Außerdem soll untersucht werden, welche Sorgen oder Schwierigkeiten Patientinnen bei der Nutzung von Telemedizin haben. Dabei wird auch erfragt, ob eine Schulung oder Anleitung den Umgang mit digitalen medizinischen Angeboten erleichtern könnte.

Was ist das Ziel der Umfrage?

Ziel der Umfrage ist es, den aktuellen Wissensstand, die Nutzung und den Bedarf von Patientinnen im Hinblick auf digitale Medien und Telemedizin zu erfassen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wo Patientinnen Vorteile in der Telemedizin sehen, welche Nachteile oder Bedenken bestehen und ob die derzeitigen telemedizinischen Angebote den tatsächlichen Bedürfnissen der Patientinnen entsprechen.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die zukünftige Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patientinnen zu verbessern und die medizinische Betreuung im Krankheitsalltag stärker an den Bedürfnissen der Patientinnen auszurichten. Außerdem können die Ergebnisse eine Grundlage für zukünftige Schulungsangebote bilden, die Patientinnen den Umgang mit digitalen medizinischen Angeboten erleichtern und sie dabei unterstützen, sich stärker an Entscheidungen über ihre eigene Behandlung zu beteiligen.

Wie ist der Ablauf der Umfrage?

Die Studie besteht aus einer einmaligen anonymen Befragung. Zu Beginn werden allgemeine Angaben zur Person und zur Erkrankung erfasst. Anschließend geht es um die Nutzung digitaler Medien im privaten und beruflichen Alltag sowie um die Suche nach Informationen zur eigenen Erkrankung, beispielsweise über soziale Medien.

Im weiteren Verlauf werden die bisherigen Erfahrungen mit Telemedizin erfragt. Die Teilnehmerinnen können angeben, welche Vorteile und Nachteile sie in der telemedizinischen Versorgung sehen und in welchen Situationen sie eine digitale Beratung gegenüber einem persönlichen Gespräch bevorzugen würden. Außerdem wird untersucht, welche Art von telemedizinischen Angeboten für die Patientinnen besonders interessant ist und welche Eigenschaften eine digitale Anwendung oder Plattform aus ihrer Sicht haben sollte.

Der Fragebogen ist in 6 Sprachen verfügbar – Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch.

Gibt es Risiken?

Die Expression 19 ist eine Umfragestudie und hat deswegen keine Teilnahmerisiken.

Teilnahmevoraussetzung

An der Umfrage können Patientinnen ab 18 Jahren teilnehmen, die sich aufgrund einer gynäkologischen Erkrankung in einer Klinik oder Praxis in Behandlung befinden.

Wo kann ich an dieser Studie teilnehmen?

Die Teilnahme ist ab sofort online oder an den teilnehmenden Studienzentren möglich!

NOGGO S30 – EXPRESSION XVIII (18)

NOGGO S30 – Expression XVIII (18)

Internationale Umfrage über den Einfluss von Krisen auf Patientinnen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen

Die Angst ist ein zentrales Thema bei Krebspatientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen und kann durch verschiedene Krisen, wie Krieg, Finanzen und Pandemien, verstärkt werden. Obwohl die klinische Krebsforschung hauptsächlich auf Therapien fokussiert ist, betonen mehrere Studien die Notwendigkeit, die Angst in der Kommunikation zwischen Patient:innen, Ärzt:innen und medizinischem Personal zu berücksichtigen. Mit Hilfe der Ergebnisse dieser Umfrage sollen potenzielle Lösungen zur Überwindung von Konflikten gefunden werden, um die Patientinnen dabei zu unterstützen, mit dem medizinischen Personal und ihren Angehörigen über diese Themen zu kommunizieren. Es handelt sich um eine globale Studie, die zum ersten Mal durchgeführt wird und Patientinnen aus allen Kontinenten einschließt, um eine globale Perspektive zu erhalten.

Was ist das Ziel der Umfrage?

Das Ziel dieser Umfrage ist es, eine Beziehung zwischen wiederkehrender Angst und anderen Krisen (Kriege, finanzielle und familiäre Krisen, Umweltkatastrophen und Pandemien) herzustellen und die Ängste zusammenzuführen, um klinische Konsequenzen zu ziehen und das Zusammenspiel sowie mögliche Lösungen zur Überwindung dieser Konflikte zu analysieren. Die Ergebnisse sollen dann genutzt werden, um spezifische Informationsmaterialien zu erarbeiten und bereitzustellen und eine bessere psychische Gesundheitsberatung anzubieten.

Wie ist der Ablauf der Umfrage?

Insgesamt sollen international 1000 Patientinnen für die Studie befragt werden. Die Umfrage ist anonym und die Daten werden anhand eines Fragebogens erhoben, welcher sowohl online als auch in Papierform an den teilnehmenden Studienzentren zur Verfügung stehen wird.

Der Fragebogen umfasst ca. 80 Fragen zu Ängsten vor dem Krankheitsrückfall, Ängste vor Krisen, aber auch zur Mediennutzung, die eigene Resilienz und weitere relevante Fragen.

Gibt es Risiken?

Die Expression 18 ist eine Umfragestudie und hat deswegen keine Teilnahmerisiken.

Teilnahmevoraussetzung

Die Umfrage steht allen Patientinnen ab einem Alter von 18 Jahren offen, bei denen gynäkologischer Krebs einschließlich Brustkrebs diagnostiziert wurde, unabhängig vom Krankheitsstadium und den erhaltenen Behandlungen.

Wo kann ich an dieser Studie teilnehmen?

Die Teilnahme ist ab sofort online möglich!

NOGGO S33 – EXPRESSION XX (20)

NOGGO S33 – EXPRESSION XX

Umfrage unter Patientinnen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen zum Überbringen schlechter Nachrichten

Was wird in der Studie untersucht?

Das Überbringen schlechter Nachrichten ist ein wesentlicher Bestandteil des medizinischen Berufsalltags, insbesondere in der gynäkologischen Onkologie. Trotz der Häufigkeit dieser Gespräche stellt das Überbringen schlechter Nachrichten für viele Ärztinnen und Ärzte eine erhebliche Herausforderung dar. Studien betonen die Notwendigkeit von Kommunikationstraining, um das Selbstvertrauen des medizinischen Personals zu stärken und die Angst vor solchen Gesprächen zu reduzieren. Bisher gibt es jedoch nur wenige Studien zu diesem Thema, insbesondere im deutschsprachigen Raum fehlen Untersuchungen, die die Perspektive der Patientinnen beim Überbringen schlechter Nachrichten in der gynäkologischen Onkologie erfassen. Um diese Lücke zu schließen, wurde die Expression 20 Umfrage geplant.

Was ist das Ziel der Studie?

Ziel dieser Umfrage ist es, die Perspektive der Patientinnen beim Überbringen schlechter Nachrichten zu erfassen und zu analysieren. Dabei sollen Unterschiede zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund untersucht werden. Es wird vermutet, dass Patientinnen generell Verbesserungsbedarf beim Überbringen schlechter Nachrichten sehen. Zudem soll erforscht werden, ob Frauen mit Migrationshintergrund sich im Vergleich zu Frauen ohne Migrationshintergrund weniger gut aufgeklärt fühlen und ob sie Bedarf an interkulturellen Kompetenzen und Angeboten haben.

Wie ist der Ablauf der Studie?

Insgesamt sollen 500 Patientinnen für die Studie befragt werden. Die Umfrage ist anonym und die Daten werden anhand eines Fragebogens erhoben, welcher in Papierform an den teilnehmenden Studienzentren zur Verfügung stehen wird. Der Fragebogen ist in 4 Sprachen verfügbar – Deutsch, Türkisch, Arabisch und Englisch.

Der Fragebogen ist in 2 Teile gegliedert:

  1. Soziodemographische Fragen
    – 15 Fragen zur Person (Alter, Bildungsstatus, Partnerschaft, Muttersprache, Geburtsort) und zur Tumorerkrankung
  2. Gesprächsfragen
    – 46 Fragen zu einem Gespräch, in welchem schlechte Nachrichten bezüglich der Erkrankung übermittelt wurden. Die Fragen beziehen sich insbesondere auf das Befinden und die Wünsche der Patientin im Rahmen dieses Gespräches und die Zeit nach dem Gespräch.

Gibt es Risiken?

Nein, es ist eine Umfrage.

Teilnahmevoraussetzungen

Frauen mit gynäkologisch-onkologischen Tumorerkrankungen inklusive Borderline-Tumoren dürfen an dieser Umfrage teilnehmen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Es werden nur Frauen eingeschlossen, die in Deutschland leben.

Wo kann ich an dieser Studie teilnehmen

Die Studie wird aktuell in Berlin an der Klinik für Gynäkologie der Charité im Virchow-Klinikum sowie im Vivantes Klinikum am Urban durchgeführt.

Die Teilnahme ist ab sofort auch online möglich!

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 11.06.2025